Praxisbeispiele 1 - 10   

Schloss

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Graue Theorie lässt sich nur an guten Beispielen erklären. 

 

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Schloss Brunegg, Brunegg 2008
Maurermörtel, Fugenmörtel, Aussenputz

Objekt- und materialtechnische Voruntersuchung IST-Zustand zu Mauerwerk und Mörtel Fassaden Schloss Brunegg als Ergänzung zur Fassaden-Mauerwerk-Kartographierung der ARGE Restaurierung. 
Grundlage für Bauherrschaft Fam. Dr. von Salis und ARGE Restaurierung Ineichen-Knerr, Rupperswil.
Ziel: Dokumentation IST-Zustand und Grundlage für SOLL Verfugung „rasa pietra“ und Flächenputz 2008-9.

2

Ruine Strassberg, Malix, 2008
Kronenmörtel, Fugenmörtel

QS Mörtelkontrollen. Leitung Herr Lukas Högl dipl. Arch. ETH, Zürich.
Ziel:      Nachweis SOLL Fugenmörtel und Kronenmörtel.

Bild rechts
Gefügeuntersuchung Mörtel in der Fluoreszenzmikroskopie. Nachweis Mörtelkonzept: 
Art und Menge Bindemittel, Mörtelporosität, Zuschlagstoffe.
Gelb markiert sind alle Hohlräume, Kapillarporen, Makroporen, Risse, Verbundqualität Sand/Bindemittel

3

Ruine Homburg, Läufelfingen, BL 2008
Maurermörtel, Fugenmörtel

Materialtechnische Voruntersuchung IST-Zustand Mörtel Fassaden Ruine Homburg. Grundlage für Bauherrschaft Archäologie Baselland Hr. Dr. Schmaedecke und Hr. L. Högl Beratung Restaurierung, Zürich.
Ziel: Dokumentation IST-Zustand und Grundlage für SOLL Mauer- Fugenmörtel.

Bild rechts
Gefügeuntersuchung Mörtel mit Polarisationsmikroskop. 
Nachweis Mörtelkonzept: 
Art und Menge Bindemittel, Zuschlagstoffe.
Deutlich nebst Kalkbindemittel auch Grobkeramikzusatz, ausgeprägte Makroporen, gute Kompaktheit.

4

Schloss Lenzburg, Lenzburg 2004
Natursteinmauerwerk und Aussenputz. Situationsbeurteilung gravierender Putzschäden.
Sanierungsbedarf Mauerkonsolidierung und Konzept, Rezepturen Neuputz. Renovation 2004

Schloss Lenzburg  Schloss Plan
Objekt- und materialtechnische Voruntersuchung IST-Zustand zum Mauerwerk und schadhaften Putz am Palas. Entscheidungsgrundlage für Bauherrschaft, Projekt Stadtbauamt Lenzburg und für die Denkmalpflege Kt. Aargau.
Ziel: Ursachennachweis mit Begründung zu Putzschäden. Situationsbeurteilung IST-Zustand der bestehenden Putzmörtel bezüglich Putzmörtelversagen in Relation zur Mauerversalzung und Mauerfeuchtigkeit. Die Untersuchung IST-Zustand 2004 an Hand von standardisierten Messtraversen über 16m Fassadenhöhe für Bohrmehlproben (Messung Feuchte, Versalzung) und Bohrkernproben (Mauerkomponenten, Durchfeuchtungsgrad, Putz- Mörtelprüfung) bildete die Grundlage für die Renovation 2004 auf historischem Hintergrund. Aus dem IST-Zustand resultierten Richtlinien zu Primärkriterien und zu Leistungsprofilen Primäreigenschaften für Forderung und Überwachung der Mörtelarbeiten mit nachgestelltem Werkmörtel, dann auch Vorgaben für Musterflächen und baubegleitende QS Kontrollen bis Abnahme nach SIA. 
Massnahmensteuerung für Reinigung, Mauerentsalzung, Mauerfugen Stopfen, und letztlich Verputz und Anstrich.

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Castillo de san salvador de la Punta, Havanna Kuba, 1998
Historischer Mörtel, Rekonstruktion Originalsubstanz.
Castillo de San Salvador de la Punta, Havanna Kuba.
Materialtechnische Voruntersuchung IST-Zustand im Auftrag Arch. Widmer Solothurn und Restaurator W. Arn für Restaurierungsarbeiten in Havanna, Kuba.
Die beauftragte materialtechnische Untersuchung an Mörtelproben aus dem Mauerwerk des Kastells führte zu Ergebnissen bei ausserordentlichen Gegebenheiten und Bedingungen. Die Bindemittel im kubanischen Mörtel sind ganz anders als bei uns in der Schweiz (tonig und eisengeprägt). Der materialtechnische Untersuchungsauftrag musste eine Grundlage sein bei Entscheiden über Zusammensetzung, Eigenschaften, Beständigkeit, Bindemittel, Mischungsverhältnisse zu rekonstruierten Mörtel Ergänzung, Ersatz.
Castillo de San Salvador Fluoreszensaufnahme Mörtel

Gefügeuntersuchung Mörtel in der Fluoreszenz-
mikroskopie. Nachweis  Mörtelkonzept: Art und Menge Bindemittel, Mörtelporosität, Zuschlagstoffe.
Gelb markiert sind alle Hohlräume, Kapillarporen, Makroporen, Risse etc.

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Kirche Hütten, 2002.
Putzschäden und Putzerneuerung Fassaden Kirche Hütten. 2002.
Schadenabklärung als Grundlage für Projektempfehlung, für Konzept Vorgehen, Massnahmen Mauerwerk, Richtlinie Forderungen Mörtel, Putzaufbau, und für Ausschreibung, sowie für Baubegleitung und Abnahme nach SIA 118.
Die Untersuchung 1999 zum IST-Zustand war Grundlage für die Sanierung 2001-2002 auf historischem Hintergrund, verbunden mit der Zielsetzung die besonderen Verhältnisse Hagelschlagbelastung und Mauerwerksfeuchte/Wetterexposition umfassend zu berücksichtigen.
Beispiel Foto: Standardmessungen Feuchtebilanz Mauerquerschnitte von Oberfläche bis 400mm Mauertiefe in 3 Höhenkoten am Turm: Feuchteprofile - Gesamtfeuchte, Ausgleichsfeuchte, Überschussfeuchte.
Kirche Hütten Graphik 1 Graphik 2 Graphik 3

7
Mauerwerk-, Putzbeurteilung, Farbschichten für Renovierung.
Beispiel: Historisches Rathhaus Chur.
 
Die Erhebung Voruntersuchung IST-Zustand im Vorprojekt war Arbeitsgrundlage für Restaurator und Architekt. Die Voruntersuchung umfasste eine Objektuntersuchung mit Aufnahme Schäden und Risse vor Ort, und zusätzliche quantifizierende Prüfungen im Baustofflabor an entnommenen Proben zu Mörtel, Feuchtigkeit, Salzen. Die Voruntersuchung IST-Zustand musste Grundlage sein für eine spätere Renovierung auf historischem Hintergrund mit der Zielsetzung, die besonderen Verhältnisse vorgängiger Sanierungen und historisch zurückliegender Nutzung (Lebensmittel, Tiere) zu berücksichtigen.
Der bestehende Putzaufbau und die Farbschichten IST waren zu untersuchen und in den einzelnen Schichten zu beschreiben, Das Renovationsprojekt benötigte eine Grundlage über Aufbau und Eigenschaften zu Mörteln für Ersatz und Ergänzung ausgehend von IST, sofern entsprechend der Schadenuntersuchung dies für die zukünftige Restaurierungsweg noch empfohlen werden konnte. Oder der Restaurator muss aus der Voruntersuchung die Begründung erkennen, wie weit konventionelle Neuputze noch anwendbar sind und welche Eigenschaften diese haben müssen (Bindemittel/Aufbau, Festigkeit, Porosität), oder ob nachweislich nur noch mit speziellen Putzmassnahmen die Gegebenheiten richtig berücksichtigt werden.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Rissbeurteilung und einer geeigneten Rissanierung. 

Rathaus Chur  Chur Fassade  Risse Rathaus Chur Plan
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Stadtmauer und Brandmauern Unterseen, bei Interlaken, Restaurierung 2000
Natursteinmauerwerk historisch. Situationsbeurteilung
Nachweis Mauerkonsolidierung und Mörteleignung.


Objekt- und materialtechnische Voruntersuchung IST-Zustand Mauerwerk und Mörtel, als Projektierungsgrundlage und für später beauftragte technische Baubegleitung durch den Experten.

Ziel:Auftrag Fachgutachten zu den bis 300 Jahre alten Mauermörtel mit materialtechnischer Erhebung IST, ergänzend zur archäologischen Aufnahme des Kantons Bern. Der Analysenbefund war erforderlich: für die Situationsbeurteilung Mörtelarten und noch vorhandenem Mörtelzustand, abhängig von Mauerversalzung und Mauerfeuchtigkeit. Die Untersuchung IST-Zustand 1999 war Grundlage für die Restaurierung 2000-2001 auf historischem Hintergrund, als Grundlage für die Denkmalpflege Bern, und um möglichst "originalgetreue" Ersatzmörtel und Ergänzungsmörtel rekonstruieren und fordern zu können. Aus dem IST-Zustand Untersuchungsbericht resultierten Vorgaben für Rezepte und Leistungsprofile zur Mörtelergänzung und für die Mauerstabilisierung, für Stopfen, Verfugen, Verputzen.
  

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Kantonsschule Kollegium Schwyz, Sanierung Kuppelbau, 1999
Putzbeurteilung und Mauerwerksbeurteilung als Planungsgrundlage.

Kuppel Kollegium Schwyz, Projektstand Hochbauamt Kanton Schwyz.
Ziel: Expertenauftrag für Beurteilung IST-Zustand der mineralischen Bausubstanz Putz, Mauerwerk als Projektgrundlage. Inspektion Objekt und Prüfungen im Labor zu Feuchtehaushalt, Versalzung, Stabilität, Mörtelqualität, Mörtelzustand. Bericht mit Empfehlung, Massnahmen für Sanierung, Konsolidierung.
 

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Kirche Lützelflüh, 1999
Putzmörtel/Mauerwerk. Materialtechnische Abklärung und Beratung zu Unterhaltsmassnahmen. 
Abklärung Unterhaltsbedarf bezüglich Drainage, Sockelmauerwerk, Sockelputze.

Ziel: Abklärung Bedarf Putzerhaltung und wo Putzersatz erforderlich ist, weshalb und mit was?
Durchführung Inspektion Objekt und Entnahme Proben vom Objekt für Laborprüfungen bezüglich Feuchtebilanz, Versalzung Mauerwerk/Putz, Feuchtehaushalt Fundation und für Beurteilung Putzeignung.
Abklärung: sind die konventionellen Putze noch geeignet, kann Putz nachgestellt werden, braucht es spezielle Putzmörtel? Bericht mit Begutachtung zu Händen der Kirchenpflege und für den beauftragten Architekten.
 


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